Trading Signale
Im Daytrading werden schnelle Gewinne erwartet
Mit Daytrading wird eine Art von Spekulation mit Aktien, Devisen oder Rohstoffen beschrieben, in welcher der Trader innerhalb eines Handelstages versucht, aus einer eingegangenen Position kleine oder kleinste Gewinne zu erzielen. Sein Zeitrahmen kann mehrer Stunden betragen, er kann sich aber auch nur über wenige Minuten oder gar Sekunden erstrecken. Grundregel bei dieser Art des Tradings ist, dass die am Tag eingegangene Postion spätestens zu Handelsschluss glattgestellt wird. Zu früheren Zeiten war Daytrading, da man mit hoher Geschwindigkeit in den Markt ein- und wieder aussteigen können muss, fast nur professionellen Akteuren am Markt möglich, die ggf. zum Beispiel einen Handelssitz an einer Warenterminbörse hatten oder einen anderweitigen direkten Zugang zu einem Markt hatten, aber durch das Aufkommen von Onlinebanken und Online Handelsplattformen steht es mittlerweile auch Privatanlegern offen.
Profitabel für CFD Trading ist die transparente Preisbildung oder auch geringe Transaktionskosten
Besonders beliebt bei Daytradern ist CFD Trading (CFD steht für “contract for differences”). Bei CFDs handelt es sich um nicht börsennotierte Werte, die außerbörslich am so genannten “Over-the-Counter”-Markt (OTC) gehandelt werden, sich aber an einem Basiswert (Underlying), welcher börslich notiert ist, orientieren. Die Kursfeststellung des CFD erfolgt durch den jeweiligen CFD-Broker auf seinem eigenen Marktplatz. Ein Vorteil des CFD Trading ist, dass er auf Marginbasis erfolgt, das heißt man muss nur eine anteilige Summe des Grundwertes, über den spekuliert wird, als Sicherheit beim CFD Broker hinterlegen. Zudem kann man jederzeit ohne irgendwelche Einschränkungen auf steigende oder sinkende Kurse setzten. CFDs sind, im Gegensatz zu Aktien oder Optionen, reine Spekulationsvehikel, die keinen marktwirtschaftlichen Zweck verfolgen.
Daytrader beobachten die Trading Signale der Fremdanbieter
Wie allgemein bei der Spekulation an der Börse, werden auch bei Daytradern Trading Signale von Fremdanbietern genutzt, um den jeweiligen Ein- oder Ausstieg in den Markt zu timen. Trading Signale gibt es in unzähligen Formen, einige Anbieter dieser Signale beziehen sich auf klassische technische Analysemethoden wie zum Beispiel die Chartanalyse, andere wiederum beziehen sich auf der Intermarket-Analyse, manch ein Anbieter benutzt umstrittene, wissenschaftlich wenig fundierte Analysemethoden wie zum Beispiel die Elliott-Wellen-Theorie oder die Gann-Theorie, während es andere Anbieter gibt, die ihre Signale durch mathematisch ausgeklügelte, mechanische Handelssysteme generieren. Wichtig ist jedoch, dass der Trader, welchen Zeitraum er auch immer für seine Spekulation vor Augen hat, ein gutes Risiko-Management und Money-Management hat. Untersuchungen haben ergeben, dass ein Großteil der Spekulanten Geld verlieren, weil in ihren Handelsstrategien keine rudimentären, durchdachten Regel für Risiko-Management und Money-Management inbegriffen sind.